ITE GeoSEP - Die leistungsstarke Entwässerungs-Siebmaschine für Kleinbohr-Anwendungen
KLARE ZIELE: Wärmegewinn ohne Wasserverlust
Erdwärme oder Geothermische Energie ist die in Form von Wärme gespeicherte Energie unterhalb der Oberfläche der festen Erde. Diese kann mittels Erdwärmesonden und Wärmepumpen für die Heizung von Gebäuden genutzt werden. Hierfür werden in Tiefen zwischen 50 m und 150 m Erdwärmesonden eingebracht, die dem umliegenden Untergrund Wärmeenergie entziehen. In diesen Tiefen herrschen im Untergrund Temperaturen zwischen 8° C und 14° C. In den installierten Erdwärmesonden zirkuliert ein Wärmeträgermedium das die Wärmeenergie in einem geschlossenen Kreislauf zur Wärmepumpe transportiert. Die Wärmepumpe wandelt die niedrig temperierte Wärmeenergie aus dem Untergrund in Heizungswärme um.
Da das Bohrklein und die Spülung beim Bau von Erdwärmeanlagen nicht unbehandelt in ein Oberflächengewässer oder in die Kanalisation gelangen dürfen, sind sie in abfallrechtlich zulässiger Weise zu entsorgen.
Dies geschieht häufig immer noch mit Hilfe einer ausreichenden Anzahl von Absetzbecken, welche den anfallenden Bohrschlamm und austretendes Grundwasser zwischenspeichern und eine Sedimentation der Feststoffteilchen unter dem Einfluss der Schwerkraft bewirken. Abhängig von den Bodenarten ist dieser Vorgang sehr zeitintensiv und bedarf einer großen Anzahl von Absetzmulden. Das Überstandwasser kann anschließend unter Einhaltung der Vorgaben der örtlichen Entwässerungssatzung in die Schmutz- oder Mischwasserkanalisation eingeleitet werden.
Dabei sind die Grenzwerte hinsichtlich abfiltrier- und absetzbarer Stoffe zu beachten. Die Einleitung in die Regenwasserkanalisation oder in ein oberirdisches Gewässer ist in der Regel nicht zulässig. Die Entsorgung des Bohrschlammes erfolgt mittels Saugwagen. Die für Horizontalbohrungen und Tiefbohranlagen konzipierten und üblich eingesetzten Separationsanlagen könnten diesem Problem Abhilfe schaffen, sind aber für Kleinbohrungs-Anwendungen überdimensioniert und daher unwirtschaftlich.
Die ITE GmbH aus Wesel hat diese Problemstellung zum Anlass genommen, eine leistungsstarke Entwässerungssiebmaschine zu entwickeln, die mittels Feinsiebtechnik das Feststoff-Wasser-Gemisch nach Austritt aus dem Bohrloch behandelt und die gereinigte Spülung ohne erheblichen Flüssigkeitsverlust wieder in den Prozess zurückführt. Abhängig von den angetroffenen Bodenarten und Spülungszusätzen wird der Feststoffgehalt der geförderten Spülung auf ein Minimum reduziert, wodurch nahezu „klares“ Wasser in die Kanalisation abgegeben werden kann.
KLARE SACHE: Die ITE GeoSEP
Die ITE GeoSEP ist eine mobile, leistungsstarke Separationsanlage und speziell für die Aufbereitung von Bohrspülungen und zur Abtrennung von Bohrklein und Feststoffanteilen bei der Durchführung von Erdwärme- und Kleinbohrungen konzipiert worden.
Die innovative Siebtechnik in Verbindung mit einer hohen Beschleunigungskraft der Vibrationssiebmaschine bildet ein Recyclingkonzept, das auch die Entsorgung der kritischen Feinanteile erreicht und gleichmäßige Spülungseigenschaften gewährleistet.
Die mit einem Gesamtgewicht von 1.200 kg leichte, aber dennoch leistungsstarke ITE GeoSEP ist zur kontinuierlichen Abscheidung von Kornfraktionen bis max. 45 µm geeignet und gewährleistet dadurch stets einen minimalen Sandgehalt < 1%. Zudem lässt sich die ITE GeoSEP durch ihre modulare Bauweise jederzeit einfach und praktisch mit weiteren ITE-Komponenten (z.B. mit einer Hydrozyklonstufe) baukastenartig erweitern.
Das praktische Hammerkeil-Befestigungssystem ermöglicht einen unkomplizierten Wechsel der Rahmensiebe. Je nach der vor Ort angetroffenen Korngröße und Spülungseigenschaft kann die Siebmaschine mit unterschiedlichen Siebbelägen von 0,045 bis 5 mm Maschenweite schnell und flexibel ausgerüstet werden. Dadurch wird jederzeit eine optimale Trenn- und Entwässerungsleistung erreicht, so dass das gereinigte Wasser entweder wieder in den Bohrprozess zurückgeführt oder in die Kanalisation abgegeben werden kann.
KLAR IST…
- Die Abmessungen und das Gewicht der Separationseinheit ermöglichen eine praktische Handhabung der Maschine auf der Baustelle.
- Die Unterkonstruktion der ITE GeoSEP kann mittels Anhängebolzen und Norm-Abmessungen von einem herkömmlichen Absetzmulden-Kipper aufgenommen werden.
- Die Doppeldecker-Vibrationssiebmaschine kann mit ITE-Standard-Siebrahmen und Spannsieben variabel, je nach Spülungs- und Feststoffeigenschaften schnell und einfach bestückt werden. Die Siebbeläge sind mit Maschenweiten von 5 mm bis 45 µm erhältlich.
- Die Siebmaschine kann in der Neigung verstellt und an die Spülungsbedingungen und Feststofffracht flexibel und während des Betriebs angepasst werden.
KLARES PLUS
- Weniger Entsorgungsmaterial – deutlich geringere Entsorgungskosten
- Einsparung von Wasser durch kontinuierliche Aufbereitung im Kreislauf
- Genaue Probenentnahme an Ort und Stelle möglich
- Geringer Stromverbrauch durch sparsame Vibrationsmotoren
- Geringere Feststoffaufladung im Kreislauf – geringerer Verschleiß
- Kompakt, leicht, platzsparend – einfache Montage auf herkömmlichen Absetzmulden
- Sowohl für das Spülbohr, als auch das Lufthebeverfahren ideal geeignet
| Transportabmessungen | |
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| Länge: | 2370 mm |
| Breite: | 2000 mm |
| Höhe: | 1400 mm |
| Gewicht: | 1200 kg |
| Gewicht abnehmbarer Siebkorb: | 800 kg |
Technische Spezifikation
| Leistungsfähigkeit (max.) 50 m3 / Std. |
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| Vibrationsmotoren |
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| Anzahl Vibrationsmotoren: 2 Stk. |
| Leistung: 3,2 kW |
| Versorgungsspannung: 400 V / 50 Hz |
| Spannsieb (Oberdeck) |
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| Anzahl: 1 Stk. |
| Siebfläche ca.: 1,43 m2 |
| Rahmensieb (Unterdeck) |
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| Anzahl: 3 Stk. |
| Siebfläche ca.: 1,64 m2 |
| Verstellbare Deckneigung: -3° bis +3° |
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| Beschleunigungskraft (max.): 5 G |
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| Siebfläche Siebmaschine (gesamt): 2,9 m2 |
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